Samstag, 17. Dezember 2016

"Das Mona Lisa Virus" von Tibor Rode - Lübbe Verlag


Glaub nicht, was du siehst,
denn der schöne Schein trügt.

Eine Gruppe amerikanischer Schönheitsköniginnen entführt und durch Operationen entstellt wieder zurückgebracht.
Die Sprengung des Alten Radhauses in Leipzig.
Ein zerstörtes Da-Vinci-Wandgemälde in Mailand.
Ein weltweites Bienenmassensterben und ein Computervirus der überall Fotodatein systematisch verändert.

Wie hängen all diese Ereignissen zusammen?
Diese Frage muss sich die Bostoner Neurowissenschaftlerin Helen Morgan stellen, als ihre Tochter entführt wird und die Spur du einem Millionär in Europer führt- hinein in einen Komplott dessen Anfang in der Schaffung des berühmten Mona-Lisa-Gemäldes vor 500 Jahren liegt.


Schon das Cover ist ein Blickfang auf das Buch, denn finde ich, dass es auf eine unbestimmbare Art und Weise mysteriös wirkt. Mona Lisa, welche dich beobachtet und Geheimnisse kennt, die einem nicht im Traum einfallen würden. Und dann noch der Klappentext bei dem man auf den ersten Blick keine Zusammenhänge zwischen diesen Geschehen erkennt. Und auch auf den zweiten Blick nicht...und auf den dritten auch nicht...
Das Buch ist eine einzig große Frage. Manchmal war mir, als stünden anstatt von Zeilen aus Buchstaben, große Fragezeichen auf den Seiten.Während des Lesens erinnerte mich das Buch immer wieder an ein Puzzle. Viele Kapitel gaben einen kleinen Teil des Ganzen frei, wie Puzzlestücke die das Bild etwas klarer erscheinen lassen. Manche Kapitel jedoch warfen wieder neue Fragen auf und stürzten mich in Ratlosigkeit.
Hin und wieder habe ich gedacht, dass Magie ins Spiel kommt, doch all diese abstrakt wirkenden Dinge sind realistisch und machen das Buch so lesenswert. Für mich persönlich wurde es irgendwie schlimm, als ich mir bewusst wurde, dass das auch in Wirklichkeit passieren kann...

Ich gebe 5 von 5 Buchewigkeiten

Eure Ju

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