Donnerstag, 5. Januar 2017

Hier ein Stück vom Winter:

Grau und düster wirkt der Himmel am Abend,
unendliche Weiten des Schnees verschleiern die Sicht,
nackt und einsam steht ein Baum in der Wiese,
nirgends zu sehen ist irgendein Licht.

Hoffnungslos erscheint das Dasein draußen,
in der Trübnis des Winters und der Nacht,
eisig weht der Wind um die Häuser,
lässt die Blätter in der Luft tanzen sacht.

Dunkelheit erfasst die Helle des Tages, 
streckt ihre mitleidlosen Finger allem entgegen,
lässt den Tag in der Kühle verblassen,
nun kann sich die Schwärze über alles legen.

Doch lässt die Dunkelheit das Licht erkennen,
aus dem Fenster Wärme strahlend kommt es hervor,
eine Familie ist in jenem Haus zu sehen,
schallendes Gelächter dringt nach draußen im Chor.

Das Gefühl von Geborgenheit ist fast greifbar, 
Lachen und Freude erfüllen die Luft
Wärme umgibt alles und jeden,
Punsch und Kekse ergeben einen winterlichen Duft.

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