Dienstag, 6. Juni 2017

{Rezension} "Herz in Reparatur"













Titel: Herz in Reparatur
Autorin: Anna Fischer
Verlag: Independently published
Seiten: 280



Inhalt

Emma ist von Liebeskummer geplagt! Denn die ehrgeizige TV-Redakteurin wurde von ihrem Carl für eine Silikon-Barbie verlassen. Dabei wäre er auf intellektueller Ebene ihr "Perfect Match"! 
Zu allem Überfluss soll sie jetzt auch noch dem ehemaligen Baseball-Superstar Matt MacKenzie die Basics des Journalismus lehren. Eher würde sie einem Affen das Sprechen beibringen wollen, als für diesen selbstverliebten Playboy den "Babysitter" zu spielen.
Doch da Matt auf ihre Hilfe angewiesen ist, schließen die beiden einen Deal: Emma macht ihn fit für den Moderatoren-Job und im Gegenzug lehrt Matt sie, "was Männer wirklich wollen", damit sie Carl wieder zurückerobern kann...

Meine Meinung

Ein großes Danke! an Anna Fischer für die Bereitstellung dieses Buches und die netten Leserunde-Stunden auf Lovely Books!
Das Cover habe ich gar nicht so schlecht gefunden. Der Mann, Matt,  mit den Brüsten in der Denkblase. Die Frau, Emma, deren Gedanken eher um Intelligenz kreisen. Aber schon zu Beginn war es mir zu rosa (das kann man leider am Foto nicht erkennen...) und außerdem sieht es so aus, als hätte der Mann einen Schnabel. Oder mit viel Fantasie kann man auch aufgestylte Haare hineininterpretieren. Von der Autorin habe ich aber erfahren, dass es eine Kappe sein sollte... 
Nach dem Lesen des Buches, fand ich das Cover auch nicht mehr so passend, weil es meiner Meinung nach nicht ganz den Charakteren entspricht, die es verkörpern sollte.
Emma hat eine ziemlich einzigartigen sexuelle Orientierung, denn sie ist sapiosexuell. Was so viel heißt, wie, dass sie von der Intelligenz anderer angezogen wird. Das ist auch der Grund, warum es mir am Anfang etwas schwer gefallen ist, mich in Emma hineinzufühlen. Denn meist ist es das Alter, das Wissen mit sich bringt und ich persönlich kann nicht wirklich nachvollziehen, wenn man in jemanden verliebt ist, der etwa 20 Jahre älter ist als man selbst.
Am Schluss jedoch verändert sie sich so, dass sie in die Form der klischeehaften Romanfigur passt. Das hat mich dann nicht so angesprochen, denn finde ich es immer toll, wenn Romanfiguren sich nicht dem 08/15-Schema angleichen. 
Matt zeigt in diesem Buch für mich, dass Äußeres nicht immer alles ist. Dass hinter der Fassade etwas ganz anderes stecken kann. Dass der Schein auch trügt. Denn die Vorurteile von Emma gegenüber Matt zeigen immer stärker, dass sie falsch und vorschnell sind und sie ihm "umsonst" negativ gegenüber gestanden hat.
Bei den Nebencharakteren habe ich die Familie von Matt sofort ins Herz geschlossen. Vor allem seinen Bruder Scottie, denn das zwischen ihm und Matt ist wahre Geschwisterliebe. Sie necken und verarschen einander und die ganze Familie lacht. :D
Das Gefühl der Liebe entwickelt sich auf sehr rasante, etwas unnatürliche Weise in diesem Buch und konnte mich nicht ganz so überzeugen.
Der Schluss beinhaltet auch ein paar eher unglaubwürdige Szenen, die Berühmtheiten mit einschließt, welche ich jedoch nicht genauer erläutern möchte, um nicht zu spoilern.
Der Schreibstil hat mich jedoch ganz für das Buch an sich eingenommen. Mit Leichtigkeit fliegt man nur so durch die Seiten.

Fazit

Ein Roman, der mich oft zum Lachen bringen konnte, aber beim Thema "Liebe" nicht ganz rumkriegen konnte.
Daher bekommt diese Liebeskomödie 3 von 5 Buchewigkeiten.

Eure Ju

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