Freitag, 14. Juli 2017

{Das Wort zum Sonntag} Märchen


wort-zum-sonntag.jpg (481×133)

Es ist zwar schon Freitag, aber ich habe mich trotzdem dazu entschlossen bei dem Wort zum Sonntag von Gedanken-Vielfalt mitzumachen. In dieser Rubrik kann jeder seinen Senf zu einem Thema abgeben und das mache ich liebend gerne. :P
Außerdem ist es immer interessant sich mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen und auch die Meinung anderer kennen zu lernen. 

Als ich noch jünger war, habe ich Märchen über alles geliebt (tue ich auch heute noch) und wenn ich so zurückschaue, sind diese wohl der Grund für meine Liebe zu Büchern.
Märchenbücher sind, glaube ich, die einzigen Bücher, die ich mehr als einmal gelesen habe.
Des Nachts, um in einen tiefen Schlaf zu fallen, habe ich Märchen-Hörbüchern gelauscht und ich kann bis jetzt noch alle halbwegs auswendig.
Ich habe es geliebt, im Fernsehen die Sonntagsmärchen oder auch "SimsalaGrimm" anzuschauen und genieße es auch noch heute.
Der Meinung, dass Märchen Kindergeschichten sind, kann nicht keinesfalls zustimmen. Märchen haben zu Beginn vielmehr der Unterhaltung von Erwachsenen gedient als der von Kindern. Einer der Dichterfreunde der Grimms hat darauf hingewiesen, dass diese Märchen nicht jugendfrei sind, wonach die beiden Brüder sie auch für jüngere Leser lesbar gemacht haben. So stellten sie die Erotik und Liebe in den Hintergrund und machten hauptsächlich Freundschaftsgeschichten daraus. Dadurch entstehen etwas unverständliche Szenerien. Rapunzel zum Beispiel bekommt am Schluss Zwillinge, wobei in der ganzen Geschichte nicht ausgeführt wird, wie sie geschwängert wird. Bei der ersten Auflage dieses Märchens werden die heißen Nächte in dem Turm mehr ausgeführt.
Meine erste Assoziation mit dem Wort Märchen sind die Brüder Grimm, obwohl ich auch Andersens oder Kästners Märchen gerne gelesen habe. 
Ich finde es oft sehr schade, das den meisten nur Märchen wie Rotkäppchen, Aschenputtel oder Dornröschen bekannt sind. Aber die Welt der Märchen zieht sich viel weiter. 
Jedes einzelne Märchen lehrt einen auf seine eigene Weise etwas. In jedes einzelne Märchen kann man verschiedene Dinge hineininterpretieren, zumindest meiner Meinung nach.
Mir fällt es unglaublich schwer mein Lieblingsmärchen zu benennen, denn verbinde ich jede einzelne Geschichte mit etwas anderem, wodurch mir das nicht leicht fällt.

Hier noch ein paar Fakten zu dem Thema "Märchen", um mit meinem Wissen aus dem Internet angeben zu können:

-Das Wort Märchen leitet sich von dem mittelhochdeutschen Wort maere ab, das so viel  bedeutet wie Kunde, Bericht oder Nachricht. 
 Märchen sind Prosatexte und in der Lyrik unterscheidet man zwischen Volks- und  Kunstmärchen. 
 > Kunstmärchen: von einem namentlich bekannter Autor erfunden
 > Volksmärchen: vorerst über lange Zeit hinweg mündlich überliefert, sodass sich kein                                     Urheber herausfinden lässt
-In Märchen herrscht eine Raum- und Zeitlosigkeit, die in Sagen, Legenden oder Fabeln  nicht zu finden ist.
-Natur- und Kausalgesetze werden in Märchen durch sprechende Tiere oder das Auftreten  von Fabeltieren aufgehoben.
-Die Handlung verfolgt immer den gleichen Verlauf von dem Helden der auszieht, plötzlich  einem Problem in die Augen blicken muss oder sich einer Schwierigkeit gegenüber sieht  und dieses lösen muss.
-Die Handlungen werden meist von typisierten, namenlosen Personen wie dem König oder  der Hexe durchgeführt. Manchmal bekommen die Menschen auch Allerweltsnamen wie  Hans oder Gretel oder sie haben sogenannte "sprechende" Namen, die ihr inneres Wesen  charakterisieren. 

Wie steht es bei euch so mit der Märchenwelt? 
Was sind eure Lieblingsmärchen?
Was verbindet ihr mit verschiedenen Märchen?
Welches Wissen besitzt ihr über diese Prosatexte?

Liebe Grüße, eure Ju

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen