{Rezension} "Wildnis"

 












Titel: Wildnis
Autor: Valentin Zahrnt
Verlag: Qindie
Seiten: 222

Inhalt

Abitur! Drei Jungs überreden drei hübsche Mädchen ihrer alten Stufe zu einer Reise. In die entlegenste Wildnis Alaskas. Für einen Sommer der Freiheit.
Sie wandern und jagen, baden und fischen – und durchbrechen die Grenzen der Zivilisation, mit der sie nichts verbindet als ein Funkgerät und das Wasserflugzeug, das sie in vier Wochen abholen soll.
Doch sind die Jugendlichen wirklich so einsam und unbeobachtet, wie sie sich während der ersten, enthemmten Tage fühlen? Die Bedrohung rückt näher. Und plötzlich kämpfen sie um ihr Leben.

Meine Meinung

Ein großes Dankeschön an Valentin Zahrnt, dass ich das Buch zum Lesen und Kommentieren bereitgestellt bekommen habe.
Dieses Buch ist die neu geschriebene Ausgabe des ersten Bandes seiner Trilogie "Wildnis".
Da ich die erste Version nicht gelesen habe, kann ich nicht genau sagen, inwiefern sich das Buch verändert und verbessert hat. Aber ich war auf jeden Fall ziemlich begeistert.
Während des Lesens sind mir einige Parallelen zu Valentin Zahrnts vorherigem Buch "Tabu" aufgefallen. Einerseits hinsichtlich des Geschichtsaufbaus. Andererseits auch bezüglich der Charaktere in dem Buch. Gestört hat mich dies aber nicht sonderlich.
Eine große Rolle in diesem Buch spielt die Fassade, die eigentlich jeder Mensch aufbaut. Das Bild, das Personen abgeben, um gemocht zu werden oder sich zu schützen. Dabei kommt Maske oft ins bröckeln. Gibt den zuvor versteckte Charakter zum Vorschein, welcher zuerst durch Lügen und Geschichten verborgen wurde.
Weiteres ist auch der Grund für diese Reise ein wichtiger. Natürlich wollen die jungen Erwachsenen ihren Abituabschluss und die Freiheit feiern Aber ist das wirklich alles? Steckt nicht doch mehr hinter diesem Trip in diese verlassene Gegend?
Die Spannung des Buches bildet sich langsam auf bis Action folgt und Schock Gänsehaut . produziert. Der Schreibstil hat mich wie auch in "Tabu" in sich aufgezogen. Auch wenn es dieses Mal eine Weile gebraucht hat, bis ich hinein gefunden habe. Was wohl an meiner Lese-Flaute liegt, die mich zur Zeit wie ein Nebel umgibt.
Die Liebesgeschichten, die auf Alaska einen Beginn finden, entwickeln sich für mich persönlich zu schnell. Es hat den Eindruck als würden sich die Charaktere zueinander angezogen fühlen, ohne wirklich begründete Gefühle. Ich muss aber unbedingt dazuagen, dass ich das Buch nicht noch einmal gelesen habe nach der letzten Korrektur. Das heißt, ich habe von dem Autor erklärt bekommen, dass noch etwas eingefügt wurde, woduch etwas Verständnis hinter den von Liebe geführten Aktionen gebarcht werden sollte.
Die Beschreibungen des fernen Alaskas haben bei mir sofort Fernweh erzeugt und am liebsten würde ich sofort dorthifliegen. Aber bitte ohne die furchtbaren Vorfälle, wie die der sechs Abituranten.

Fazit

Ein Buch, das durch Grauen und Gänsehaut punktet.
Daher gibt es von mir 4,5 von 5 Buchewigkeiten.

Eure Ju

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