{Rezension} "Tabu"


















Titel: Tabu
Autor: Ferdinand von Schirach
Verlag: btb
Seiten: 256

Wenn Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind.

Klappentext

Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Vaters den Halt. Er versucht, sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht, dem Künstler zu helfen - und damit sich selbst.

Meine Meinung

Schon alleine die Schlichtheit des Covers hat meine Aufmerksamkeit sofort auf sich gezogen und der Klappentext hat mein Interesse noch mehr gesteigert. Zuerst habe ich mich beim Lesen noch gefragt, was ich von diesem Buch halten soll. Ich war mir nicht sicher, auf was Ferdinand von Schirach hinaus will. Vor allem, weil sich das Buch zum Beginn hin sehr gezogen hat und ich mich auch noch bei der Hälfte gefragt habe, was auf was das hinausläuft. Das Ende kam für mich sehr überraschend, da ich nicht mit so einem Schluss gerechnet habe. Aber er hat mich auch noch Tage danach zum Nachdenken gebracht. 
Leider finde ich das Buch aber etwas unausgewogen. Der lange Start und der abrupte Stopp wirken unkontrolliert und nicht gewollt. 
Trotzdem hat das Buch ein großes Interesse in mir geweckt bezüglich dem Schreiben von Ferdinand von Schirach.
Einfach gehalten ist der Schreibstil trotzdem kraftvoll und fesselnd.


Fazit

Im Endeffekt kann ich dieses Buch bloß weiterempfehlen, auch wenn es für manche zu Beginn ein Kampf sein könnte, den es zu meistern gibt.
Eure Ju



Ich vergebe 3,5 von 5 Buchewigkeiten.

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